22.6.18

Rundbrief Juni 2018




Nun haben wir schon 18 neue Nonnen


Das 1-jährige Bestehen der Nonnen Abteilung wurde gefeiert

















Liebe Mitglieder, Freund*innen und Sponsor*innen,
während der Mitgliederversammlung im Februar wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Herzlichen Dank für das Vertrauen. Wir haben nun 34 Mitglieder im Verein. Auch in diesem Jahr habe ich Mitglieder und Freund*innen unseres Vereins in Kathmandu begrüßen können; sie konnten sich einen Eindruck vom Leben in unserem Kloster verschaffen.

Das Besondere in diesem Jahr ist natürlich, dass das Haus der Nonnen im Februar bezogen werden konnte. Dieser Neubau wurde in nur 9 Monate fertiggestellt. In diesem Haus gibt es einen Tara-Schreinraum, 2 Wohnräume und ein kleines Bad in der oberen Etage, darunter befindet sich der Schlafsaal für die kleinen Nonnen. Der Speiseraum, der auch als Wohnraum und Hausaufgabenraum genutzt wird, liegt direkt neben dem Schlafsaal. Auch die sanitären Anlagen sind fertiggestellt. Am 1. April haben wir in einer wunderbaren Feier mit gemeinsamem Essen das 1-jährige Bestehen der Nonnen - Abteilung zelebriert und das Haus offiziell eingeweiht. Nun sind in diesem Jahr weitere 7 Mädchen in die Schule aufgenommen worden, sodass wir nun 18 Schülerinnen im Alter von 6 bis 11 Jahren betreuen. Die Mädchen leben zwar getrennt von den Jungen, gehen aber gemeinsam zur Schule und holen sich ihr Essen aus der gemeinsamen Küche. Die Mädchen sind gut integriert und werden von den Mönchen freundlich akzeptiert. Bei dem letzten Examen haben einige Mädchen gute erste Plätze erlangt.
Besondere Wertschätzung erhielten auch die neuen Nonnen, die während der Aufnahmezeremonie vor den Mönchen sitzen durften. Dies ist in Klöstern eigentlich unüblich, doch unser verehrter Chöje Lama Phuntsok setzte auch hier ein Zeichen zur Gleichberechtigung.

 Die Aktivitäten zum Umweltschutz werden weiterhin ausgeführt. Nun gibt es an vielen Stellen auf dem Gelände farbige Sammelbehälter und zweimal im Monat werden das eigene Gelände und die umliegenden Flächen von Müll gesäubert. Das ist nötig, weil über unser Gelände eine öffentliche Straße verläuft, und die nepalesische Bevölkerung den Müll überwiegend auf der Straße entsorgt